Rettungssport

Aus der humanitären Idee, Menschen für den Wasserrettungsdienst zu gewinnen und auszubilden, entwickelte sich der Rettungssport. Zwei Arten werden hierbei grundsätzlich unterschieden: Die Pool- oder Indoordisziplinen (in Hallenbädern) und die Ocean Events (in Freigewässern). Hierbei stieg die Begeisterung für die Pool-Disziplinen im kühlen und regnerischen Deutschland seit den 50er Jahren zwar kontinuierlich an, aber erst die Fernsehserie ,,Baywatch" machte die Sportart in der breiten Öffentlichkeit bekannt und sorgte für einen positiven Imagewandel der ehrenamtlichen Rettungsschwimmer. Seitdem stieg die Nachfrage nach einer entsprechenden Ausbildung in diesen Wettkampf-Disziplinen innerhalb der DLRG sprunghaft an und führte letztlich sogar zu steigenden Mitgliederzahlen.

Der Rettungssport ist aber mehr als nur ein Sport. Je schneller Rettungsschwimmer im Wasser sind, desto besser können sie in Not geratenen Schwimmern helfen. Deshalb finden nicht nur in Deutschland, sondern auch auf internationaler Ebene verschiedene Meisterschaften statt.